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Rogen’s Panorama

„Wie liegt ihr?“ ist eine uns sehr oft gestellte Frage. Unsere Gäste, oder jene, die es werden möchten, fragen in der Entscheidungsphase zu Recht, was sie erwartet, wenn sie aus dem Hotel-Fenster schauen.
Die Hochebene von Spinges, am Berghang oberhalb von Mühlbach, am Eingang des Pustertales gelegen,  ist geprägt von üppigen Wiesen und Feldern. Ringsum steht eine markante Bergkette. Mehr Info im Naturhotel Südtirol



Kräutergenuss im Naturhotel Südtirol


Hier in Spinges, auf 1.100 Meter über Normalnull, kommt der
Frühling vielleicht etwas später als in den Südtiroler Tälern, dafür ist er
aber nicht weniger prächtig. Im Gegenteil; wer die Apfelblüte auf dem
Apfelhochplateau Natz-Schabs bereits genossen hat, der erlebt den Frühling rund
um Spinges als eine Art zweiten Frühling, ein Aufatmen nach dem Winter, als die
Vorfreude auf warme Sommertage in klarer Bergluft. Wunderbar mild, voller
feiner Blütendüfte und reich an gesunden Schätzen aus der Berg Flora lädt das
sonnige Spinges Sie in diesen Wochen zu Natur-Genuss-Erlebnissen ein. Und eben
weil das so ist, feiern wir im Naturhotel Rogen das Erwachen der Natur auch
ganz zünftig mit unseren Wildkräuterwochen. Vom 05. Mai bis zum 02. Juni sehen, riechen, fühlen und schmecken wir die besonderen Eigenschaften der Wildkräuter und Gemüse, die rund um uns auf den ausgedehnten Wiesen, an Waldrändern und in den Bauerngärten gedeihen. Löwenzahnsalat, Bärlauch-Gnocchi und Brennnesselsüppchen – was köstlich klingt, das ist es auch und nicht nur das: Saisonal, gesund und geschmacksintensiv sind die Gerichte, die aus den
aromatischen Zutaten kreiert werden, die nur der Bergfrühling mit sich bringt,
weit mehr als nur ein Genuss für den Gaumen. Heimische Wildkräuter in ihrem
Variantenreichtum verwöhnen auch all unsere anderen Sinne. Zum Beispiel bei
einer Kräuter-Massage, die in unserem Wildkräuter-Wochenangebot bis zum 02.
Juni ganz selbstverständlich inbegriffen ist. Und wenn Sie dann mit wachem Auge
auf Wanderschaft gehen, dann werden Sie so manche Köstlichkeit, die Ihnen die ¾
Naturpension im Hotel Rogen auf Ihren Tellern beschert hat, links und rechts
des Weges wiederfinden. Genießen Sie die Vielfalt der Südtiroler Wildkräuter
und lassen Sie sich vom Geschmack des Frühlings verwöhnen.

Südtiroler Herbst Urlaub mit Weingenuss

Es gibt wahrlich eine Reihe von plausiblen Gründen, um nach Südtirol zu fahren, auch und gerade im Herbst.  Rotleuchtende Lärchen, die sich an schroffe Bergmassive schmiegen. Ruhe und Beschaulichkeit in den Dörfern wechseln sich mit geschäftigem Treiben in den schmucken Städten, wie im nahen Brixen.  
Seit Generationen wird in Südtirol echte Gastlichkeit gelebt. Großmutters Rezepte werden bewahrt, von Sterne-Köchen, unter dem Einfluss mediterraner Leichtigkeit, neu interpretiert. 
Die Südtiroler Bauern spielen in diesem Konzert des authentischen Südtiroler Genusses in der vordersten Reihe mit. Der Käse reift auf dem Hof. Südtiroler Speck und der Südtiroler Apfel kommen um die Welt. Der Südtiroler Wein hat den Anschluss ans Weltniveau ebenso nicht verpasst. 
Wenn nun gleich mehrere Komponenten aus Südtirols Genuss-Schatzruhe genommen werden, in eine genussvolle Symbiose gebracht werden, dann erlebt man Südtirol auf besondere Weise und das über mehrere Tage.
Die Familie Rogen, vom gleichnamigen Naturhotel in Spinges bei Mühlbach, nahe bei Brixen, am Eingang ins Pustertal, lädt auch in diesem Herbst zur „Weinwoche“ ein.
In der Zeit vom 9.10. bis 15.10.11, also inmitten der Hochzeit des Südtiroler Herbstes, reicht das spezielle Programm vom Gourmetessen mit Südtiroler Spezialitäten,  mit den dazu passenden Südtiroler Weinen, über Weinkurse zu den Themen Südtiroler und Italienischer Wein, mit Verkostung, über einen geselligen Tiroler Abend mit Musik und Wein, bis zum Besuch einer Südtiroler Weinkellerei. Zudem wird auch der „neue Wein“ in einem typischen Südtiroler Weinhof verkostet.

Infos und Wochenprogramm zur „Weinwoche“ im Naturhotel Rogen
Familie Rogen
Tel. +39 – 0472 – 849 478  www.hotel-rogen.it      

Südtirols Natur um Rogens Bauernhof

Nach den diversen Südtiroler Pressemeldungen der vergangenen Wochen, wonach vor allem die Berglandwirtschaft in Südtirol unter der starken Trockenheit zu leiden hätte, bringt es der Südtiroler Bauernbund jetzt unmissverständlich auf dem Punkt.

Südtiroler Bauern beklagen hohen Ernteausfall
Demnach zeichnet sich schon jetzt ab, dass die Südtiroler Bergbauern in diesem Jahr, Schäden in Höhe von 30 Millionen Euro zu erwarten haben. Betroffen von der Trockenheit wäre im Gegensatz zu anderen Jahren, bereits der erste Heuschnitt, welcher in diesen Tagen, auch hier in Spinges,  die Bauern beschäftigte.

Südtirols Natur zum Innehalten vom Alltag
Spinges im Südtiroler Eisacktal
,  liegt auf 1.100 m,  in der Nähe von Brixen, am Eingang ins Pustertal. Bei meinem gestrigen Besuch im Naturhotel Rogen, welchem ein von der Familie Rogen geführter Bauernhof angeschlossen ist, schien mir alles, wie gewohnt. Die Wiesen rund um das Hotel erstrahltem im satten Grün. Die gerollten Heuballen lagen bereit zur Einfuhr in den Stadel. Ich mache mich auf, dieses Paradies der Ruhe und Beschaulichkeit für ein paar Augenblicke zu genießen. Innehalten vom Alltag, hieß die liebliche Einladung, der ich mich gerne hingab. Unweit des Denkmals, das man zu Ehren der Spingeser Magd Katharina Lanz, erstellt hat, setze ich mich auf den gemähten Boden und schaue auf Brixen, der Bischofsstadt, welche hier nebst der Bergkette der Plose, des Peitlerkofels und einem Teil des Schlerns, ein schönes Stück Eisacktal ausmacht.

Spinges in Südtirol – inmitten der Natur  
Eine reich beschenkte Naturlandschaft so weit das Auge reicht. Nach einem halben Stündchen des wohltuenden Sinnierens, vielleicht waren auch Minuten eines genüsslichen Naturschlummers dabei, lässt mich das Geräusch eines Traktors wieder in den Alltag zurückfinden. Ewald Rogen, der Gastgeber im Naturhotel Rogen steuert das schwere Gefährt mit drolligen Greifarmen in Richtung eines Heu-Rundballens, der ob seines Gewichtes von 850 kg,  schwerlich von Menschenhand  bewegt werden könnte. Es ist eine andere Art des Futtervorrats, der hier eingebracht wird. Das gemähte Gras bleibt nur für einen Tag liegen und wird noch weitestgehend grün und saftig zu diesen runden Kolossen gedreht.
Später wird das Ganze wie ein Frühstücksbrötchen eingepackt um es frisch zu halten. Der Nahrungswert der so entstandenen Silage ist für die 30 Stück Vieh, welche in Rogens Stall stehen, deutlich höher, als jener des herkömmlichen Heues.  

Ewald, Bauer auf Zeit  
Ewald würde heute seinem Bruder helfen, denn in diesem Jahr ist jeder Tag wertvoll, wenn es ums Heu geht, meint er.

Sein Bruder, Andreas Rogen würde im Gegenzug im Hotel helfen – das typische und gut funktionierende Modell eines Südtiroler Familienbetriebes eben. Auf meine Frage, ob es mit dem Heu wirklich so schlecht bestellt wäre, wartet der quirlige Aushilfsbauer mit konkreten Zahlen auf. So wären andere Jahre, auf derselben Fläche, an die 30 bis 32 Rundballen Heu geerntet worden, in diesem Jahr sind nur 20 zusammen gekommen, was einem Ernteausfall von über 35% gleichkommt.  „Wir mussten bereits Heu zukaufen und das ist jetzt schon deutlich teurer geworden“, erzählt Ewald. Pro kg Heu müssen 3 Cent mehr berappt werden, was eine Preissteigerung von nahezu 20% bedeutet. „Das Dilemma begann bereits im Winter mit äußerst wenig Schnee und dann kam noch der überdurchschnittlich heiße März dazu. Der Wasserspiegel ist um etwa 30% gesunken“, resümiert Ewald nüchtern.

Werte der Natur erkennen
Beim ersten Hinschauen ist das Dilemma der Bauern nicht erkennbar. Das Gras scheint seinen normalen Wuchs zu nehmen. Schaut man aber zwischen die Halme, so wird augenscheinlich, dass es arg an der Dichte fehlt, dass die feinen Triebe gar nicht aufgekommen sind. Dem erholsamen Natururlaub in Südtirol und den Liebhabern dieser, trotz allem,  paradiesisch gebliebenen Naturlandschaft wird das Ganze wenig anhaben können. Vielleicht ist es aber wichtig zu wissen, dass die Natur weit empfindsamer ist, als dies allgemein angenommen wird und das es gilt, ihre Geschenke umso mehr zu umarmen.

Spinges – ein Dörfchen mit geheimnisvoller Vergangenheit

Die Bauernmagd kämpfte mit Mistgabel gegen die Franzosen

Spinges in Südtirol, unser idyllisches Dörfchen am Eingang ins Pustertal ist eingebettet von satten Wiesen, üppigen Feldern. Anmutende Berge sind die stillen Beobachter. Ein reichlich beschenkter Ort zum Innehalten vom Alltag.   
Solcherart beschaulicher Plätze gibt es in Südtirol eine ganze Reihe.  Spinges, unterscheidet sich jedoch durch seine aufregende Vergangenheit. Die diesbezüglichen Aufzeichnungen besagen, dass sich hier im fernen Jahre 1797, Tiroler und Franzosen einen erbitterten Kampf lieferten. Tote soll es auf beiden Seiten gegeben haben. Die Verluste wären aber beim Gegner weit höher gewesen.
In der Geschichte von Spinges bleibt man zudem bei einer besonderen Frau,  namens Katharina Lanz hängen. Die Bauernmagd soll auf mutige und unerschrockene Weise den Kampf gegen die Franzosen unterstützt haben und zwar mit einer Mistgabel – was sie zur Heldenfigur und zum Symbol im Kampf gegen die feindlichen Franzosen machte.
Wer sich in Spinges auf Wanderschaft macht, wird mit Gedenktafeln immer wieder an diese starke Frau erinnert.

Die Heiliggrabkapelle in Spinges wurde jeder in Jerusalem orginalgetreu nachgebaut.Die Heiliggrabkapelle in Spinges
Ein weiteres Wahrzeichen von Spinges ist die Heiliggrabkapelle, welche genau nach dem Muster der Grabkapelle in Jerusalem erbaut wurde. Es war der rührige Pfarrer Georg Stocker, der sich vor über 270 Jahren mehrmals nach Jerusalem aufmachte, um die genauen Pläne für den Bau dieser Sehenswürdigkeit zu besorgen.