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Die „Rogen Chronik“

Es ist dies der Versuch, die facettenreiche und mittlerweile 50-jährige Geschichte des Hotels Rogen ein bisschen zu durchleuchten.  Neben umfangreichen baulichen Maßnahmen, die uns besonders in den vergangenen 10 Jahren immer wieder zwischen den Saisonen auf Trab hielten, haben uns in all den Jahren auch unzählige liebenswerte Gäste ihre uneingeschränkte Treue geschenkt.

Nicht vergessen möchten wir unsere fleißigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die uns ebenfalls über viele Jahre begleitet haben und mit uns durch Dick und Dünn gegangen sind.

Und auch uns selbst, die Familie,  möchten wir nicht außen vor lassen.  Wir schauen in großer Dankbarkeit zurück; nichts ist selbstverständlich und nichts wird einem geschenkt, am ehesten schwerfällige Bürokratie mit  jährlich neuen und wachsenden Auflagen und Verpflichtungen in alle Richtungen, was das Leben im Hotel und das Betreiben desselben mitunter alles andere, als zum reinen Zuckerschlecken macht.

Wir widmen dieses Album auch und besonders Oswald Rogen, der uns heuer nach kurzer schwerer Krankheit verlassen musste. Oswald hat sozusagen vom ersten Stein bis heute alles miterlebt und mitgemacht, was sich um den und bei den „Rogens“ getan hat. In all seiner Bescheidenheit konnte er sich die Freude über diese unsere Entwicklung, zu der er bis zuletzt mit Rat und Tat beigetragen hat, nicht verbergen.

Oswald hat es uns trotz seiner Freude über das, was er geschaffen hat, immer wieder spüren lassen, dass das Materielle alleine seinen eigenen Wert, seine eigene Würde hat und es gilt, stets tiefer zu schauen. So haben wir einfach im Fotoarchiv gestöbert und ein paar Stationen seines Lebens herausgenommen, welche aber jeder Vollständigkeit entbehren, weil er eben nie rasten wollte. Gerade die Arbeit mit Holz hat ihm viel Freude bereitet: viele kleine und größere Details im Hotel stammen aus seiner geschickten Hand.

Oswald war nie ein Patriarch, der nicht abgeben konnte. Nein, eine seiner Stärken war es, still im Hintergrund zu bleiben, uns Kinder unsere Fähigkeiten entwickeln zu lassen. Damit hat er uns immer wieder neue Wege aufgetan und uns auch vor so manchen falschen Weg gewarnt. Er  wusste, dass das kein Wagnis ist, sondern nur ein Geschenk namens Vertrauen und Liebe.

(Wir werden in dieser Chronik laufend mit neuen Bildern den Werbegang des Naturhotel Rogen aufzeichnen)

 Wir schreiben das Jahr 2009. Für unsere Kinder war es schon immer eine besondere Freude, sich in unserer herrlichen Naturlandschaft, am besten zusammen mit Opa Oswald, auszutoben und auf Entdeckungsreise zu gehen.

Mit den nachfolgenden Bildern schauen wir auf unseren Almabtrieb im Jahre 2012 zurück. Jedes Jahr holen wir gemeinsam mit unseren Gästen die Kühe nach einem langen genüsslichen Sommerurlaub von unserer Alm. Es ist dies für viele ein nie erlebtes Ereignis und ein Einblick in unsere Landwirtschaft. Bei der anschließenden kleinen Feier, bei der auch Gerichte aus Großmutters Küche, wie das Mus aus der Pfanne serviert werden, wird es natürlich immer sehr gesellig. In diesem Jahr fällt der Almabtrieb in die Zeit vom 7. bis 14. Oktober zusammen mit unserer traditionellen Weinwoche.

 

Die Rogen Geschichte

Jeden Tag schreibt sich die Rogen-Geschichte um ein faszinierendes Teil  weiter. Viele wertvolle Erfahrungen gesellen sich dazu, und auch weniger Brauchbares mischt sich nicht ungern hinein. Insgesamt aber schauen wir in Dankbarkeit auf eine ansehnliche Zeit zurück und freuen uns auf alles was kommt. Es geht uns darum, immer wieder dem Trend der Zeit Rechnung zu tragen, ohne dabei unsere Wurzeln, unsere Authentizität, unsere Ideale zu vergessen. In diesem Album sammeln wir ein paar Bilder zu diesem Thema. Herzliche Grüße vom Naturhotel Rogen in Südtirol.